Während einer Äthiopienreise besuchte die Gründerin von Fistula e.V., Frau Jutta Ritz, im Jahr 2002 erstmals das Hamlin Fistula Hospital in Addis Abeba. Das schwere Schicksal der Frauen und die umfassende Hilfe im Krankenhaus motivierte sie, in Deutschland Spenden für das Krankenhaus zu sammeln. 2003 gründete sie den Verein Fistula e.V., der über 16 Jahre die Klinik und ihre Projekte in ganz Äthiopien unterstützte.
Fistula e.V. ist eingebettet in ein Netz weltweit assoziierter Vereine, die sich international für Fistula-Projekte einsetzen. Nutzen Sie gerne unser Info-Material!
2018 haben wir unsere Unterstützung auf Uganda ausgeweitet. Seit 1999 bietet die Organisation TERREWODE Frauen mit Geburtsfisteln oder ähnlichen Verletzungen umfassende Unterstützung, ihre Krankheit zu überwinden. Vorteil ist die Organisation von dörflichen Selbsthilfegruppen, die ein äußerst erfolgreiches Modell für die Rehabilitation und Wiedereingliederung von Patientinnen in ihre häusliche Umgebung darstellen und wirksam an der Prävention teilhaben. Im Sommer 2019 eröffnete TERREWODE mit unserer Unterstützung ein Fistula Hospital im ländlichen, unterentwickelten Osten Ugandas, das sich zwischenzeitlich zu einem landesweit beachteten Zentrum entwickelt hat.
Seit 2023 kooperieren wir mit der Organisation ARENA in Burkina Faso, die sich ebenfalls der ganzheitlichen Versorgung von Fistelpatientinnen verschrieben hat. Auch hier kümmern wir uns um die Weiterentwicklung des Krankenhauses bezüglich moderner Standards. Im Bürgerkriegsland sind gute Reintegrationsmaßnahmen enorm wichtig, auch das unterstützen wir finanziell.
Ausführlicher haben wir für Interessierte unsere Geschichte im Folgenden dargestellt:
Wir ändern das Format unseres Jahresrechenschaftsberichtes und berichten mehr und informativer über unsere Projektarbeit
Projektarbeit UgandaDer im Frühjahr geplante Besuch musste leider wegen eines Ebola-Falls in Uganda kurzfristig abgesagt werden. Dr. Barbara Teltschik hält einige Online-Seminare zum Qualitätsmanagement für das medizinische Team. Dr. Fekade Ayenachew ist dreimal vor Ort, um die Ausbildung des Teams in Fistelchirurgie, Endoskopie und Urodynamik weiterzuführen.
Erneut unterstützt uns der Rotary-Club Rottaler Land mit der Spende eines OP-Siebs mit Instrumenten für Kleinkinder mit urogynäkologischen Missbildungen.
Projektarbeit Burkina FasoProjekt „Instrumentenaufbereitung“: Abschluss der Ausbildung in Instrumentenpflege und Erstellung eines Qualitätsmanagements während eines Besuchs von Dr. Teltschik im März. Bedarfsprüfung und Zusammenstellung für weitere OP-Sets.
Projekt „Cystoskopie“: Die Firma STORZ spendet die komplette Ausrüstung für die Endoskopie, die im Mai von Dr. Teltschik einsatzfähig gemacht wird. Das Team erlernt die komplexe Pflege der empfindlichen Instrumente und führt erste Untersuchungen durch. Versand, Zollgebühren und notwendiges Equipment werden von der apoBank-Stiftung gespendet. Wir finanzieren und versenden zwei bauchchirurgische Sets. Das Equipment im ARENA Fistula Hospital ist nun auf gutem Niveau zur Versorgung seiner Patientinnen. Im August beginnt der erste Turnus der Ausbildung im Schneiderhandwerk für junge, von der Familie verlassene Fistelpatientinnen. Diese vulnerable Gruppe erhält neben der Ausbildung eine traumatherapeutische Betreuung.
Öffentliche WahrnehmungDr. Itengré Ouédraogo, Chefarzt des ARENA Fistula Hospital, hält in der Sitzung „Urologie hilft“ beim diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie einen Online-Vortrag über die Problematik westlicher Entwicklungshilfe. Ein komplexes Diskussionsfeld, da bis heute koloniale Strukturen vorherrschen. Fistula e.V. erwähnt er als positives Beispiel internationaler Kooperation.
Umfassende Modernisierung der Vereinssatzung. Erweiterung des Vereinsziels auf die Behandlung von Folgen der Genitalverstümmelung (FGM) und sexualisierter Gewalt sowie von uro-gynäkologischen Missbildungen.
Auflösung des Online-Shops aus Kostengründen.
Projektarbeit UgandaDie Firma cmed aus Frankfurt spendete uns erneut einen wertvollen Spezialrahmen, mit dem große bauchchirurgische Eingriffe durchgeführt werden können. Im TERREWODE Fistula Hospital ist dies ein Schritt weiter in der Qualität der Versorgung von Patientinnen mit schwierigen, hohen Fistelbefunden und für Harnableitungen.
Projektarbeit Burkina FasoProjekt „Instrumentenaufbereitung“: Beschaffung und Versand von Mobiliar und Equipment für die beiden Räume zur Sterilisation von OP-Instrumenten. Projektbesuch Dr. Barbara Teltschik im August. Innerhalb von 10 Tagen Renovierung der Räume mit desinfizierbaren Arbeitsflächen, guter Beleuchtung und ausreichender Kapazität zum Packen und Sterilisieren nach WHO-Standards. Fortbildungen in Instrumentenkunde und -aufbereitung sowie Sichtung der OP-Instrumente und Beschaffung von OP-Containern standen auf dem Programm. Die apoBank-Stiftung unterstützt das Projekt mit € 5.000.
Öffentliche WahrnehmungDr. Fekade Ayenachew und Dr. Barbara Teltschik wurden von Prof. Christl Reisenauer zu einem Vortrag über komplexe Geburtsfisteln beim jährlichen Urogynäkologie-Kongress eingeladen, der Mitte April in Stuttgart stattfand.
Dr. Jens Hönecke, zweiter Vorsitzender von Fistula e.V., hält in der Sitzung „Urologie hilft“ beim diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie einen Vortrag über die Problematik von Arbeitseinsätzen junger Ärzte in Entwicklungsländern: „Freiwillige Mitarbeit im Ausland – gut gemeint, in der Umsetzung schwierig“
Die Gründerin Jutta Ritz beendet ihre 20-jährige Vorstandstätigkeit
In jungen Jahren reiste Jutta Ritz mehrere Male durch Afrika und war von der Gastfreundschaft der Menschen begeistert. Sie engagierte sich mit Übernahme einer Patenschaft für ein Mädchen in Äthiopien und besuchte 1995 zum 1. Mal das Land. Bei einer weiteren Reise lernte sie 2002 das Fistula Hospital in Äthiopien kennen und war tiefbetroffen von den schweren Geburtsverletzungen der dort behandelten Frauen. Als Folge davon wurde der Verein Fistula e.V. im Mai 2003 gegründet. Jutta Ritz kümmerte sich um die Verwaltungsarbeiten des Vereins und pflegt die Kontakte. Am 12.05.2023 ist sie als 1. Vorsitzende nach 20 Jahren zurückgetreten und freut sich über die kompetente Nachfolge und Verjüngung des Fistula e.V. Teams
Satzungsänderung zur Durchführung von Online-Mitgliederversammlungen und Vertretungsmöglichkeit.
Projektarbeit UgandaDas TERREWODE Fistula wurde als bestes privat geführtes Krankenhaus für seine landesweite Wirkung, gutes Management und das Überwinden gesellschaftlicher Hindernisse vom ugandischen Gesundheitsministerium mit dem „Heros in Health Awards“ ausgezeichnet.
Im November Projektbesuch von Dr. Barbara Teltschik mit Dr. Fekade Ayenachew mit Durchführung eines Urodynamik Workshops. Aufbau des urodynamischen Messplatzes, theoretische Grundlagen, Interpretation der Messergebnisse sowie erste Patientenuntersuchungen standen auf dem Programm.
Projektarbeit Burkina FasoErster Besuch des ARENA Fistula Hospitals in Ouagadougou im Juli. Erarbeitung eines ersten gemeinsamen Projektes, des Umbaus und Aufwertung der Instrumentenaufbereitung nach WHO-Kriterien.
Öffentliche WahrnehmungArtikel über und Interview mit Dr. Barbara Teltschik in der "Ärzte Zeitung“
Zwei Projektbesuche zu einem Urogynäkologische Workshop für Ärzte Ugandas und zur Weiterbildung in der Instrumenten-aufbereitung.
Zusammenstellung und Spende neuer Operationssets zur Aufrüstung des OP-Instrumentarium.
Das Projekt „Urodynamischer Messplatz für TERREWODE“ wird begonnen und das Gerät nach Uganda gesendet. Wir erhalten 4 Patientenmonitore für das TERREWODE Hospital als Großspende der Firma Philips Medizinische Systeme.
Von Oktober 2022 bis Januar 2023 hospitiert Dr. Jens Hoenecke im TERREWODE Women's Community Hospital.
Projektarbeit Äthiopien, BushuloWegen schwieriger politischer Verhältnisse war kein Projektbesuch möglich. Mit BBM Österreich und Caritas Vorarlberg erfolgt weiter die Einrichtungsplanung und Bestellung medizinisches Equipments, über unseren amerikanischen Partner „Maternal Health Fund“
Wir senden eine Spende von Strahlenschutzmaterial der Firma Mavig.
ÖffentlichkeitsarbeitAuf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) in Hamburg haben wir die Gelegenheit, Fistula e.V. direkt am DGU-Stand vorzustellen. Dr. Barbara Teltschik hält einen Vortrag über Fistula e.V. Bei dieser Gelegenheit wird der Arbeitskreis "Urologie hilft" in der DGU gegründet zur Förderung urologischer Initiativen in Ländern des Globalen Südens.
Öffentliche Wahrnehmung"Anwältin für Frauengesundheit in Afrika", Artikel in "ergo - Magazin" der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg über Dr. Barbara Teltschik und Fistula e.V.
Vorstand: Jutta Ritz, Dr. Barbara Teltschik, Mareike Philipp, Angelika Stäbler
Projektarbeit UgandaIm Dezember kann endlich nach dem Lockdown ein Projektbesuch in Uganda stattfinden.
Projektarbeit Äthiopien, BushuloWir beraten die Caritas Vorarlberg zur Unterstützung der Mutter-Kind-Klinik "Bushulo" in Hawassa, Äthiopien bezüglich Krankenhaus- und OP-Einrichtung. Eine erste Spende ist für die Prävention von Geburtsverletzungen und besteht aus Geburtsbestecken und Kaiserschnitt-OP-Sets.
Öffentliche Wahrnehmung„Nach der Geburt verletzt und verstoßen: Frauen mit Geburtsfisteln leben mit Leid und Scham“, Frankfurter Rundschau von Andrea Jeska
"Warum Frauen in Afrika bei der Geburt oft ihr Leben verlieren", BNN über Barbara Teltschik
"Hilfe für geburtsverletzte Frauen", Interview Barbara Teltschik in Lucina - Hebammenmagazin
Wegen Covid-19 findet erstmals die Jahreshauptversammlung online statt.
Projektarbeit UgandaWir können wegen Corona keinen Projektbesuch durchführen.
Trotzdem senden wir dem TERREWODE Fistula Hospital eine komplette Cystoskopie-Ausstattung (Geräte und Videoturm), die uns von KARL STORZ gestiftet wurde. Außerdem finanzierten wir einen Autoklaven (Dampfsterilisationsgerät) mit der Großspende von Hiltrud Hecht/Dr. Polzer.
Vereinbarung mit TERREWODE über Projektförderung (Krankenhauskosten, Rehabilitation und Reintegration) über jährlich 100.000 US$ mit einer Laufzeit von 5 Jahren.
Wir passen unsere Corporate Identity an: Neues Logo, Flyer und Website sind nun unabhängig von Hamlin Fistula
Satzungsänderung: Prävention und Patientenidentifikation werden extra benannt, Fokus auf eine ganzheitliche Patientenversorgung.
Vorstand: Jutta Ritz, Dr. Barbara Teltschik, Mareike Philipp, Burkhard Rothfuchs
Projektarbeit ÄthiopienIm Mai nehmen wir zum letzten Mal am internationalen Partnertreffen in Addis Abeba teil und besuchen das Krankenhaus. Im August beendet „Hamlin Fistula Ethiopia“ die Kooperation mit Fistula e.V. und „Hamlin Fistula USA“.
Projektarbeit UgandaWir spenden OP-Instrumente, OP-Leuchten, Elektrochirurgisches Equipment und OP Tische für das TERREWODE Fistula Hospital. Zur Planung, Einrichtung, Eröffnungsfeier sowie zu Workshops über Instrumentenpflege und OP-Organisation reisen wir drei Mal nach Uganda.
ÖffentlichkeitsarbeitIm Februar findet zum letzten Mal eine Spenderreise nach Äthiopien statt.
Öffentliche WahrnehmungPorträt Dr. Barbara Teltschik und Fistula e.V. in den Stuttgarter Nachrichten und der BNN
Dr. Fekade Ayenachew (Chefarzt Hamlin Fistula Hospital) und Dr. Melaku (Zweigklinik Mekelle) absolvieren als Erste die Weiterbildung zum "Urogynäkologen". Die Prüfung findet an der Universität Mekelle statt.
Wir spenden einen Laparoskopie-Turm für das Hamlin Fistula Hospital und erhalten ein abdominales und ein gynäkologisches Bookwalter-Set für große chirurgische Eingriffe von der Firma cmed.
Dr. Barbara Teltschik entwickelt zusammen mit Dr. Fekade ein verbessertes Instrumentensieb für Fisteloperationen; 26 Fistulasets und 2 Sets für große Laparotomien werden an das Fistula Hospital und die Zweigkliniken gesendet.
Projektbesuch des Hamlin Fistula Hospitals und erneuter Besuch der Zweigklinik Mekelle und Hebammenstationen, Abgabe der ersten Saugglocken für die Geburtshilfe (Projekt finanziert von Greenlamp, Schweiz).
Projektarbeit UgandaErste Ugandareise und persönlicher Kontakt mit der Organisation TERREWODE und Alice Emasu bei der Grundsteinlegung des Fistula Krankenhauses. Wir unterstützen die Planung für die Ausrüstung von OP und Wiederaufbereitung.
ÖffentlichkeitsarbeitBielefelder Chöre singen für Fistula e.V., dabei gibt es eine Ausstellung mit Fotos der Fistulapatientinnen von Johannes Remling
Öffentliche Wahrnehmung„Das stille Leiden“, Artikel von Andrea Jeska in "Welt der Frauen", einer österreichische Frauenzeitung
Satzungsänderung: Ermöglicht die Zahlung einer Ehrenamtspauschale für Vorstandsmitglieder.
Projektarbeit ÄthiopienNach Bau eines neuen OPs im Hamlin Fistula Hospital kann die gespendete Durchleuchtungseinheit in Betrieb genommen werden. Wir spenden die Strahlenschutzausrüstung sowie den Waschplatz im neuen OP.
Ein Projektbesuch des Hamlin Fistula Hospitals und der von uns unterstützen Hebammenstationen bei Mekelle im Tigray. Wasserknappheit ist das größte Problem, „Hamlin Fistula USA“ übernimmt danach das Projekt und bohrt Brunnen. Es fehlt elementares Instrumentarium der Geburtshilfe, daraufhin Beschaffung von Saugglocken für alle Hebammencenter, Kostenübernahme von „Greenlamp“, Schweiz.
ÖffentlichkeitsarbeitVortrag beim Lions Club Tuttlingen. Karl Leibinger, Vorstand von KLS Martin spendet spontan elektrochirurgische Geräte und kleine OP-Leuchten, seither guter Kontakt zu KLS Martin.
Öffentliche WahrnehmungDie Journalistin Andrea Jeska besucht Hamlin Fistula und schreibt Artikel für die Zeitschriften/Zeitungen Brigitte: „Zurück ins Leben", Frankfurter Rundschau: „Die Geächteten“ und Spiegel-Online: „Leben in Scham“.
Dr. Renate Röntgen setzt ihren ehrenamtlichen, mehrmonatigen Einsatz fort. Wir erhalten eine Großspende des Daimler Betriebsrats, um einen C-Bogen (Mobiles Röntgengerät) für das Hamlin Fistula Hospital zu finanzieren. Damit kann die urologische Diagnostik und Therapie modernisiert und verbessert werden.
ÖffentlichkeitsarbeitSarah Ames läuft für Fistula e.V. im „Welt-Marathon“.
Öffentliche WahrnehmungDie australische Stadt Sydney benennt eine Fähre nach "Catherine Hamlin“.
"Meine Arbeit in Addis" - Dr. Renate Röntgen wird erneut im WDR gewürdigt.
Wir erstellen einen Fistula News-Blog auf unserer Webseite.
Auf dem internationalen Partnertreffen erfolgt die Gründung der IFA (International Fistula Alliance) als Dachorganisation, der wir beitreten.
Projektarbeit ÄthiopienDr. Renate Röntgen operiert ehrenamtlich mehrere Monate im Hamlin Fistula Hospital, mit Dr. Fekade Ayenachew erarbeitet sie neue Strategien zur Versorgung komplexer Geburtsfisteln. Dafür rüsten wir die urologische Ausstattung und das chirurgische Equipment weiter auf. Zwei Projektbesuche werden zur Unterstützung dieses schnellen Fortschritts durchgeführt.
Die „Fellowship Urogynäkologie“ (Facharztweiterbildung in Kooperation mit der Universität Mekelle) wird ins Leben gerufen, Dr. Renate Röntgen organisiert die Lehrveranstaltungen und OP-Workshops zusammen mit unserer amerikanischen Partnerorganisation.
"Hamlin Fistula Ethiopia" wird vom äthiopischen Staat übernommen, ausländischen Mitarbeitern wird gekündigt. Regierungsbehörden erschweren von nun an die Kooperation der internationalen Partner mit Hamlin Fistula.
Google Ad Grants - Google spendet uns seither täglich Anzeigen im Wert von bis zu 329 US-Dollar.
Projektarbeit ÄthiopienCatherine Hamlin feiert ihren 90. Geburtstag.
Projektbesuch und OP-Workshop mit Dr. Renate Röntgen im Hamlin Fistula Hospital über 2 Wochen mit Durchführung von Harnableitungen. Dieser Aufenthalt ist der Beginn ihres ständigen urologischen Teachings über 5 Jahre und Ausweitung der urologischen Kompetenz am Hamlin Fistula Hospital.
Dafür rüsten wir die Endoskopie und das urologische Equipment im Hamlin Fistula Hospital auf.
ÖffentlichkeitsarbeitVortrag beim Hebammenkongress „Geburtshilfe im Dialog“ in Mannheim und Infostand beim Jahreskongress der Deutschen Kontinenzgesellschaft in Frankfurt
Internationales Partnertreffen in den Niederlanden
Öffentliche Wahrnehmung"Catherine Hamlin ist für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen – die 90-Jährige gründete eine Klinik in Äthiopien", darüber erscheint ein Artikel in der Badischen Zeitung.
TV-Bericht: "Renate Röntgen aus Bielefeld" ein Bericht über ihre Arbeit im Hamlin Fistula Hospital im WDR.
Wir integrieren Social Media: facebook, Pinterest, Twitter, … XING und starten unseren Online-Shop mit der Biographie von Dr. Hamlin und Schals aus Äthiopien.
Vorstand: Jutta Ritz, Dr. Barbara Teltschik, Angelika Wunderle, Burkhard Rothfuchs
Projektarbeit ÄthiopienTeilnahme am Internationalen Partnertreffen in Addis Abeba.
Projektbesuch und OP-Workshop mit Prof. Christian Hampel, damals Urologie Uni Mainz, über zwei Wochen im Hamlin Fistula Hospital . Es werden die ersten „modernen“ Harnableitungen für komplex verletzte Fistelpatientinnen durchgeführt. Das OP-Team erlernt die Anlage eines „Ileum-Conduit“ (bei kompletter Zerstörung von Blasen- und Darmfunktion oder fortgeschrittener Nierenschädigung).
Wir erhalten eine Großspende von Dr. Sybill Storz: Elektrochirurgie und weitere Instrumente für das Hamlin Fistula Hospital.
ÖffentlichkeitsarbeitVortrag beim Hebammenkongress „Geburtshilfe im Dialog“ in Mannheim und Eröffnungsvortrag beim Jahreskongress der Deutschen Kontinenzgesellschaft in Hannover. Dort ergibt sich der erste Kontakt zu Dr. Renate Röntgen, Urologin aus Bielefeld.
Öffentliche Wahrnehmung"Den Frauen ihre Würde zurückgeben", ein Zeitungsartikel in „Die Rheinpfalz“ berichtet über Hamlin Fistula.
Der Projektbesuch des Hamlin Fistula Hospitals wird ergänzt mit dem Besuch der Zweigklinik in Yirgallem und der Hebammen in Health Centern bei Hawassa, im Süden Äthiopiens. Dies führt zum ersten Kontakt zu Fistelchirurg Dr. Fekade Ayenachew, der unsere Arbeit bis heute begleitet.
Zum ersten Mal wird der jährliche Rechenschaftsbericht („Jahresbericht“) als Broschüre herausgegeben.
Wir erhalten eine Großspende der "Stern"-Stiftung nach dem erfolgreichen Artikel in der Weihnachtsausgabe.
Projektarbeit ÄthiopienEine große Lieferung mit urologischen Verbrauchsgütern wie Kathetern und Urinbeuteln geht ins Hamlin Fistula Hospital, um die grundlegende Patientenversorgung zu verbessern.
ÖffentlichkeitsarbeitVortrag bei IQUO e.V. (Interessenverband zur Qualitätssicherung der Arbeit niedergelassener Uro-Onkologen in Deutschland e.V.) in Berlin.
Öffentliche Wahrnehmung"Geburtsverletzungen in der Dritten Welt", Artikel von Dr. Barbara Teltschik im "Uro Forum"
Eine Kooperationsvereinbarung mit Astellas Pharma und Aufnahme in die firmeneigene Corporate Social Identity erhöhen die Popularität und sichern jährliche Großspenden.
Die ehemalige Entwicklungsministerin Heidemarie Wiezorek-Zeul übernimmt die Schirmherrschaft.
Die neue Website, neue Flyer und ein Hamlin Fistula Partnerverein-Logo erhöhen die Sichtbarkeit des Vereins.
Projektarbeit ÄthiopienNeben der medizinischen Projektarbeit werden die Spenden an das Hamlin Fistula Hospital ab jetzt in Projekte eingebunden:
Die ersten, von Hamlin Fistula ausgebildeten Hebammen absolvieren erfolgreich ihr Examen.
Die europäischen Partner von Hamlin Fistula treffen sich in Amsterdam, um die Zusammenarbeit zu koordinieren.
ÖffentlichkeitsarbeitDie erste Spenderreise nach Äthiopien führt auch zur Eröffnung des Außenzentrums Mettu. Diese Reisen mit interessierten Vereinsmitgliedern und Spenderinnen/Spendern erfolgten bis 2019 jährlich.
Vorträge bei der FOKO/FBA (Fortbildungskongress für Frauenärztinnen und Frauenärzte) in Düsseldorf und beim Jahreskongress der DGGG (Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe) in München.
Öffentliche Wahrnehmung„Gefährliche Geburt“, Artikel in der Weihnachtsausgabe der Zeitschrift "Stern": Cornelia Fuchs und Fotograf Jan Grarup berichten über das Fistula Hospital in Äthiopien und die Situation in Sierra Leone.
Satzungsänderung: Aufnahme weiterer Projekte in Entwicklungsländern
Vorstand: Jutta Ritz, Dr. Barbara Teltschik, Thomas Wingen, Eva Speck
Projektarbeit ÄthiopienAusstattung des Hamlin Fistula Hospitals mit endoskopischem Equipment zur Blasensteinbehandlung.
ÖffentlichkeitsarbeitJutta Ritz reist mit "Menschen für Frauen e.V." nach Burkina Faso, Spende eines Operationstisches für Fistulaoperationen an Uniklinik Yalgado in Ouagadougou.
Öffentliche Wahrnehmung“Right Livelihood Award” (Alternativer Nobelpreis) für Dr. Catherine Hamlin

Dr. Hailemariam, Oberarzt am Hamlin Fistula Hospital, verbringt zwei Wochen in der Urologie des Klinikums Ludwigsburg zum Erlernen von Sonographie und endoskopischer Technik.
Reise zum internationalen Partnertreffen in Addis Abeba.
ÖffentlichkeitsarbeitVortrag auf dem Jahreskongress der DGU (Deutsche Gesellschaft für Urologie) in Stuttgart und Infostand auf Jahreskongress der DGGG (Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe) in Hamburg.
Infostand auf dem Internationalen Hebammenkongress in Bad Wildbad
Öffentliche Wahrnehmung"Ausgeschlossen und geächtet", in den URO-News erscheint ein Artikel über Fistula e.V. und ein Interview mit Dr. Barbara Teltschik
Vorstand: Jutta Ritz, Markus Ritz, Eva Speck, Andrea Weidner
Projektarbeit ÄthiopienBeginn der Hebammenausbildung im "Hamlin College of Midwives" in Desta Mender. Dies ist der Einstieg in die Präventionsarbeit.
Urodynamik-Projekt: Versand der Urodynamik nach Äthiopien sowie Aufenthalt Dr. Biruk Tadesse und Schwester Genet Abraha vom Hamlin Fistula Hospital in Deutschland. Sie erlernen die Technik der Urodynamik in der Praxis Dr. Teltschik und in den Kliniken für Gynäkologie (Prof. Reisenauer) und Urologie (Prof. Stenzl) an der Uni Tübingen.
Projektbesuch zur Eröffnung der ersten Zweigklinik des Hamlin Fistula Hospistals in Mekelle in der Provinz Tigray.
ÖffentlichkeitsarbeitInfostand auf der F.I.D.E. Tagung in Kaiserslautern vertieft den Kontakt zu im Ausland engagierten Gynäkologen.
Fistula e.V. erhält die Kollekte des Ökumenischen Kirchentags in Halle/Saale.
Öffentliche Wahrnehmung"Fistula Hospital richtet Außenstellen ein", Artikel in den „Badischen Neuesten Nachrichten“ und Feature über das Hamlin Fistula Hospital im SWR 2, Journal am Mittag.
Dr. Barbara Teltschik nimmt Kontakt mit Hamlin Fistula und Jutta Ritz von Fistula e.V. auf, um medizinische Unterstützung zu projektieren.
Eine weitere Reise im September zur Koordination eines ersten Projektes: ein urodynamischer Messplatz.
ÖffentlichkeitsarbeitEin Info-Stand auf dem Kongress der Deutschen Kontinenzgesellschaft in Stuttgart ermöglicht Kontakte zur Pharmaindustrie, daraufhin erste Großspende für die Urodynamik (Fa. Astellas Pharma).
Ein Infostand bei der AG F.I.D.E.-Tagung (Frauengesundheit in der Entwicklungszusammenarbeit) in Erfurt schafft Kontakte zur Gynäkologie.
Projektbesuch zum 30-jährigen Jubiläum des Hamlin Fistula Hospital.
ÖffentlichkeitsarbeitEin Vortrag bei der AG F.I.D.E.-Tagung (Frauengesundheit in der Entwicklungszusammenarbeit) in Bruchsal eröffnet Kontakte zur Gynäkologie.
Öffentliche Wahrnehmung»Geburtsverletzungen machen Frauen zu Ausgestoßenen«, Artikel in den „Badischen Neuesten Nachrichten“ und der „Stuttgarter Zeitung“. Rundfunkinterview mit Jutta Ritz bei Radio Bruchsal.
Am 12. Mai 2003 gründet Jutta Ritz Fistula e.V. als Förderverein für das Hamlin-Fistula Hospital in Addis Abeba, Äthiopien.
Vorstand: Jutta Ritz (1. Vorstand), Markus Ritz (2.Vorstand), Karin Füll (Schatzmeisterin), Claudia Nehring (Schriftführerin)
Projektarbeit ÄthiopienEine kleine Webseite, ein Flyer und Briefe an die Medien sollen das Problem „Geburtsfisteln“ in Deutschland bekannt machen.
Fistula e.V. hatte sich anfänglich ganz der Unterstützung von Hamlin Fistula Äthiopien verschrieben. Zu dieser Zeit war es DAS Zentrum der Fistelchirurgie, geleitet von der Gynäkologin Dr. Catherine Hamlin, die zwei Mal für den Friedensnobelpreis nominiert wurde und den Right Livelyhood Award (alternativer Nobelpreis) im Jahr 2009 erhielt. Wir unterstützten das Krankenhaus, später auch das Zweigkrankenhaus in Metu finanziell, förderten Geburtsambulanzen auf dem Land, halfen beim Ausbau des OPs, besorgten wichtige Medizintechnik und kauften endoskopisches und chirurgisches Equipment. Die Urologin Dr. Renate Röntgen, die über fünf Jahre vor Ort war, führte mit unserer finanziellen Förderung moderne Harnableitungen bei komplexen Geburtsverletzungen ein und bildete das gesamte Team weiter. In Zusammenarbeit mit der Universität Mekele und internationalen Kollegen wurden die ersten Urogynäkologen Äthiopiens ausgebildet. Die Zusammenarbeit wurde im Jahr 2019 auf Wunsch des neuen, äthiopischen Vorstands von Hamlin Fistula beendet.
Wir möchten Ihnen den Nachruf auf unser großes Vorbild, den wir 2020 verfassten, gerne weiter zur Verfügung stellen – zur Ehrung der Person, die Geburtsfisteln in den Fokus des Weltgewissens gebracht hat.
Mit 96 Jahren verstarb am 18. März 2020 Dr. Catherine Hamlin, Mitbegründerin des Addis Abeba Fistula Hospitals und engagierte Kämpferin für die Würde von Frauen mit Geburtsverletzungen.